Der politische Auftrag ist klar: der Kindergarten St. Josef in Eckamp soll langfristig erhalten bleiben. Das, was der Elternrat der Kita schon lange fordert, das wird nun durch die Einwohner im Stadtteil untermauert. Rund 500 Unterschriften übergaben die Eltern am vergangenen Montag ihrem direkten Vertreter im Rat der Stadt, Sebastian Wladarz. „Mit unserem Anliegen fanden wir bei den Menschen hier eine breite Unterstützung. Das sieht man daran, dass wir im ersten Anlauf ein halbes tausend Autogramme sammeln konnten. Natürlich kann man aber auch weiterhin für die Kita unterschreiben“, sagen die Mitglieder des Elternrates Frau Sacchi Hürtgen, Herr Rösner, Herr Nikolaidis und Herr Terwint.
Ziel der Eltern ist eine ortsnahe Versorgung mit Kindertagesplätzen. Sebastian Wladarz dazu: „Die aktuelle Diskussion zeigt, dass wir in Ratingen noch lange nicht da sind, wo wir hin müssen. Es fehlen immer noch Kita-Plätze, von U3-Plätzen wollen wir gar nicht erst reden. Vor diesem Hintergrund unterstütze ich absolut die Initiative der Eltern. Sie untermauert meinen Antrag an den Jugendhilfeausschuss aus dem letzten Jahr“.
Hintergrund der Aktion ist die Tatsache, dass der Bestand der katholischen Kita laut Vertrag mit der Stadt nur bis 2011 sichergestellt ist. Der Bedarf ist jedoch groß und die Eltern wollen Planungssicherheit haben. Zudem erhitzt eine Debatte um einen möglichen Neubau die Gemüter. Rösner: „Uns ist zu Ohren gekommen, dass es Vorschläge gibt, eine neue Einrichtung am Felderhof zu bauen. Das halten wir für widersinnig. Die Reaktionen darauf gehen in der Elternschaft von blankem Entsetzen fast bist zur Ratlosigkeit. Wir haben eine Kita an einem optimalen und verkehrsruhigen Standort, zudem mit einem großzügigen Grundstück das selbst in heißen Sommern aufgrund des üppigen Baumbestandes Kindern viele Rückzugsräume bietet. Es könnte deshalb keiner nachvollziehen, wenn der Standort aufgegeben würde“.
Als weitere Pluspunkte führen Sacchi Hürtgen und Rösner die räumliche Nähe zur Karl-Arnold-Schule an, die speziell für größere Geschwisterkinder in Bezug auf die Anfahrtswege für Eltern vorteilhaft ist. Ebenso gebe es einen aktiven Förderverein, der viele Projekte, Ausflüge, ja sogar einen Englischkurs mitfinanziert. Zudem bestehe das Angebot an musikalischer Früherziehung. Aus Sicht des Elternrates alles Vorzüge, die man bei einer Aufgabe des Standorts erst einmal zerschlagen würde. Die Elternratmitglieder und Wladarz unisono: „Deshalb kämpfen wir gemeinsam für unseren Kindergarten und hoffen auf noch mehr Unterstützung. Ganz lieb wäre uns, wenn sich die Stadt bald klar zum Standort bekennen würde, damit die Zitterpartie für viele Eltern hier ein Ende hat und neu angemeldete Kinder nicht in eine unsichere Zukunft blicken müssen“. Der Elternrat hofft auf eine baldige Lösung, doch könne man nicht ausschließen, dass bei einem unnötigen Hinauszögern der Entscheidung viele Eltern ihrem Ärger Luft machen werden.
Im Bild (v.r.n.l.): Frau Sacchi Hürtgen, Herr Rösner, Herr Wladarz
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